Geschichte

Die wichtigsten Eckdaten zur Geschichte des Flugplatzes:

• 1888: Hugo Junkers kommt nach Dessau und beginnt eine erfolgreiche technische und unternehmerische Tätigkeit auf verschiedenen Gebieten

• 1895: Junkers gründet die Firma “Junkers & Co” – einer Fabrik für Gasapparate – in Dessau

• 1909: Junkers wendet sich dem Flugzeugbau zu und bekommt zwischen den Stadtteilen Alten und Mosigkau seinen ersten Flugplatz zugewiesen

• 1923: Junkers gründet die “Junkers Motorenbau GmbH” (Jumo) in Dessau

• 15. August 1924: Vertragsunterzeichnung über das neue Flugplatzgelände südlich der Kühnauer Straße und nördlich der Eisenbahnlinie Dessau-Köthen

• Oktober 1924: Eröffnung des neuen Junkers-Werkflugplatzes

• 1925: Errichtung der ersten Montagehalle der Junkerswerke neben dem Bahnübergang auf dem Flugplatz

• 7. Januar 1926: offizielle Einweihung des Junkers-Werksflugplatzes durch die Anhaltische Landesregierung

• Juli 1927: Dessauer Anlage der Junkerswerke erhält als erster europäischer Flugplatz eine betonierte Start- und Landebahn

• Bis 1945: Nutzung des Geländes als Werksflugplatz der Hugo-Junkers-Flugzeugwerke

• 1945 bis 1952: Nutzung des Flugplatzes durch amerikanische und danach sowjetische Flieger zu militärischen Zwecken

• 1946: Erweiterung der Flugplatzfläche und Ausbau der Start- und Landebahn in Richtung West auf 2.200 Meter Länge und 55 Meter Breite

• 1956: Übergabe des Flugplatzes durch die sowjetische Besatzungsmacht an die sich neu formierenden bewaffneten Kräfte der DDR

• 1956 bis 1963: Nutzung des Flugplatzes durch die Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee als Transportfliegerschule

• 1963: Flugplatz Dessau ist Aufstellungsort für die Transportfliegerstaffel 24

• 1963 bis 1989: Flugplatz Dessau ist Ausweich-Flugplatz des NVA Transporthubschraubergeschwader 34 (THG-34) „Werner Seelenbinder“, Brandenburg-Briest

• 1952 bis 1979: weitere Nutzung des Geländes als Segelflugplatz der Gesellschaft für Sport und Technik (GST); Technikstützpunkt wird bis zur Auflösung der GST im Frühjahr 1990 weiter betrieben

• 6. März 1990: erstmalige Landung eine JU-52 nach 45 Jahren auf dem ehemaligen Flugplatz der Junkerswerke.

• 1990 bis 1994: Nutzung des Geländes als Segelflugplatz des Fliegerclub „Hugo Junkers“ Dessau e. V.

• Seit August 1994 wird der Flugplatz Dessau als Verkehrslandeplatz geführt

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